Fariba Haidari
Key Facts
Fariba Haidari wurde in Afghanistan geboren und wuchs im Iran auf. Neben ihrer Ausbildung in Krankenpflege absolvierte sie Kurse in Fotografie und Filmproduktion. Diese künstlerische Weiterbildung legte den Grundstein für ihre spätere Arbeit zwischen sozialem Engagement und filmischer Ausdruckskraft.
Nach ihrer Rückkehr nach Afghanistan realisierte sie mehrere Dokumentar- und Kurzfilme. Zudem organisierte und leitete sie Workshops und Schulungen in den Bereichen Film und Fotografie – sowohl im Rahmen ihrer eigenen Organisation als auch in Zusammenarbeit mit inernationalen Institutionen, die ähnliche Projekte in Afghanistan durchführten, insbesondere zur Förderung von Mädchen und jungen Frauen.
Im Jahr 2012 zog Fariba Haidari nach Schweden, wo sie seither zwei Dokumentarfilme und einen Kurzspielfilm realisiert hat. Derzeit arbeitet sie an einem Drehbuch für einen Spielfilm und entwickelt zwei neue Dokumentarfilmprojekte. Heute ist sie sowohl als Krankenschwester als auch als Filmemacherin tätig.
2024 gewann Haidari beim this human world – international rights film festival mit ihrem Film „Leila” in der Kategorie Expanded Shorts.
Projektinfo
Während ihrer Residency im MQ wird Fariba Haidari Interviews mit dem Mädchen drehen, das die Hauptfigur ihres neuen Dokumentarfilms ist. Parallel dazu wird sie an dem Drehbuch weiterarbeiten, das sie derzeit schreibt.
Zudem beabsichtigt sie, am this human world – international rights film festival (27.11. – 06.12.2025) teilzunehmen, um sich mit anderen Filmschaffenden zu vernetzen und ihr Projekt weiterzuentwickeln.
Am 02.12. findet zudem ein Screening im MQ mit Fariba Haidari statt.