Eugen Arlov
Key Facts
Eugen Arlov ist im Bereich der Kunstforschung tätig und beschäftigt sich dabei vor allem mit historischen, sozialen und politischen Kontexten. Der Künstler arbeitet mit Dokumenten, historischen Denkmälern und Raum. Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt in den Bereichen Performancekunst und Audio-Video-Installationen. In seinen Arbeiten untersucht er die Interaktion von Menschen in verschiedenen Räumen, schafft immersive Umgebungen und arbeitet mit Daten.
EDUCATION:
2012-2015 Kharkov Art College;
2015-2020 National Academy of Fine Arts and Architecture;
2019-2022 resident of Photinus studio.
EXHIBITION:
2022 - performance „The Budapest Gambit“, A:2402 D:2022, AD gallery, Germany, Berlin;
2022 - performance „Strichka“, cinema, Vagabundo gallery, Ukraine, Ivano-Frankivsk;
2022 - performance „The Budapest Gambit“, „Asortymentna Kimnata, Ukraine, Ivano-Frankivsk“;
2022 - the Solidarity Screening of Ukrainian Art Films , Netherlands, Amsterdam;
2021 - performance „NPC”, Collider, Ukraine, Kyiv;
2021 - installation „Balance“, Ermilov Center, Ukraine. Kharkow;
2021 - installation „Well traveled paths”, Dovzhenko Center, Ukraine, Kyiv.
2020 - performance „Out of Body Experience”, Solidarno i sprawstwo (Poland-Ukraine).
ARTIST TALK:
2022 - „When war will end?”, France, Villa Arson;
2022 - „KRAKERS ART WEEK 2022”, Poland, Krakow;
2022 - „When war will end?” Germany, Berlin.
RESIDENCE:
2022 - Working Room, Ukraine, Ivano-Frankivsk;
2021 - Digital detox,Carbon Residence, Ukraine, Khust;
2017 - Silver Easel, Ukraine, Uzhgorod.
Projektinfo
Bridge
Eine Performance und Installation in Form einer Dokumentation und Arbeit mit Metadaten. Der Künstler möchte den soziokulturellen und historischen Kontext Europas in den Mittelpunkt stellen. Arlov sucht nach Antworten auf die Fragen „Wie könnte die Kunst der Zukunft aussehen?“ und „Welche Rolle spielt Kunst im gesellschaftlichen Leben?“.
Zudem möchte er die Gemeinsamkeiten zwischen der Ukraine und Österreich erforschen. Dabei will er Gemeinsamkeiten in Bezug auf Architektur und soziopolitische Systeme aufzeigen. Eugen Arlov möchte die Kriegserfahrungen in der Ukraine in ein neues Licht rücken und Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge aufzeigen. Als Ergebnis dieser Untersuchung wird er mit einem architektonischen Objekt (dies könnte ein bestimmter Bereich um einen Raum herum oder dessen Zentrum sein) arbeiten, es konzeptualisieren und in einen funktional anderen Raum verwandeln. Ein Raum für kulturellen Austausch.
Der performative Akt bezieht sich auf die Vermittlung von Informationen und deren Verarbeitung durch Körperlichkeit. Ein wichtiges Element ist jedoch die Aufarbeitung der Vergangenheit und die Suche nach neuen Vektoren der Interaktion.