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Daria Arbuzova

Rundes Objekt mit einem zentralen Loch, umgeben von einem violetten, textilen, gewellten Rand und einem Netz aus Fäden, das teilweise mit weißen Fasern bedeckt ist
© Daria Arbuzova
Skulptur aus Eis in einer beleuchteten, transparenten Vitrine in einem Ausstellungsraum
© Daria Arbuzova
Skulptur einer großen Martini-Glasform mit einer sich darum windenden Schlange und einem Cocktailspieß mit roten Fruchtstücken in einem Ausstellungsraum
© Daria Arbuzova

Key Facts

Nationalität
Russland
Bereich
Interdisziplinäre Kunst
Wohnort
Russland
Empfehlende Institution

BMEIA

Zeitraum
September – Oktober 2026

Daria Arbuzova (geb. 2001, Moskau) ist Künstlerin, Kuratorin und Mitbegründerin der madame gallery. Sie absolvierte die HSE School of Art and Design (2019–2023) und ist Absolventin der 10. Saison des Open Studios-Programms von Winzavod (2023–2024). Ihre Arbeiten wurden in Ausstellungen im GES-2 House of Culture (Formulas of Eternity, 2026), im Winzavod Center for Contemporary Art (Tube Flow, 2025; We Dreamed This Tomorrow, 2024), im GROUND Solyanka (Worlds That Apparently Never Existed, 2024) und im Moscow Museum of Modern Art (MMOMA) (Telling Stories: Big Data, 2023) sowie auf Messen für zeitgenössische Kunst präsentiert.

In ihrer Praxis untersucht Daria die Verschmelzung des Realen und des Virtuellen. Sie erforscht, wie sich soziale Beziehungen und das individuelle Bewusstsein im Zuge der technologischen Entwicklung verändern. Ausgehend von Internet-Communities und digitalen Ästhetiken arbeitet sie mit Glas, Kunststoff, 3D-Druck, neuronalen Netzwerken und Collage, um entstehende Formen der Sinnlichkeit in Online-Räumen nachzuzeichnen.

Projektinfo

Dieses Ausstellungskonzept handelt davon, wie sich die Küche in eine Gartenstadt verwandelt: einen idealisierten Mythos, der den Kontakt mit der Realität nicht übersteht. Ausgehend vom Erbe der Frankfurter Küche zerlegt die Künstlerin auf ironische Weise patriarchale Vorstellungen von Weiblichkeit und legt deren verborgenes Potenzial für Absurdität und körperliche Materialität offen. Das Projekt setzt Arbuzovas Auseinandersetzung mit den widersprüchlichen Verflechtungen des Realen und des Digitalen fort – diesmal durch das am stärksten mythologisierte aller häuslichen Bilder.