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Aurelia Mihai

Luftaufnahme einer Gruppe von Menschen, die im Kreis um ein zentrales Objekt auf einer Rasenfläche stehen, mit langen Schatten, die von der Sonne geworfen werden
© Aurelia Mihai
Großer Raum mit zwei nebeneinander stehenden Bildschirmen, die jeweils eine Szene mit Schafen und einer Statue in einem Museum zeigen
© Aurelia Mihai
Dunkler Raum mit vier Bildschirmen, die Porträts von Menschen in verschiedenen Posen zeigen, darunter eine Frau mit geschlossenen Augen und gelbem Oberteil im Vordergrund
© Aurelia Mihai
Luftaufnahme eines symmetrischen, kreisförmigen Gartens mit einem zentralen steinernen Denkmal und vier sich kreuzenden Wegen
© Aurelia Mihai
Luftaufnahme von mehreren Personen, die im Wasser stehen und sich in einem lockeren Kreis anordnen
© Aurelia Mihai

Key Facts

Nationalität
Rumänien/Deutschland
Bereich
Bildende Kunst
Wohnort
Deutschland
Empfehlende Institution

MQ Art & Ecology Programm

Zeitraum
September – Oktober 2026
Links

Website: www.aurelia-mihai.de

Instagram: https://instagram.com/aureliamihai_official/

Aurelia Mihai (geb. 1968 in Bukarest, Rumänien) ist eine bildende Künstlerin und Filmemacherin, die in Hamburg lebt und arbeitet.

Sie hat eine forschungsbasierte künstlerische Praxis entwickelt, die sich mit Prozessen auseinandersetzt und das Potenzial zeitbasierter Medien auslotet – darunter Videoinstallationen, Film, Fotografie, Performance und Interventionen im öffentlichen Raum. In ihren Arbeiten verbindet sie auf vielfältige Weise Aspekte der Dokumentation und wissenschaftlichen Forschung mit Fiktion. Legenden und historische Ereignisse bilden häufig den Ausgangspunkt für eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart.

Die Stärke ihrer künstlerischen und filmischen Erzählungen liegt in der Verbindung gesellschaftlicher und historischer Ereignisse mit subjektiven Erfahrungen und Erinnerungen. Auf diese Weise setzt sie sich auf unterschiedliche Weise mit Erzählen, Erinnerung und Zeit als Variablen historischer und gesellschaftlicher Bedeutung auseinander.

Aurelia Mihai ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden und hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen, unter anderem im National Museum for Contemporary Art in Bukarest, Rumänien, in der Hamburger Kunsthalle, im Martin-Gropius-Bau in Berlin, im K21 in Düsseldorf, im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid, im Cobra Museum in Amstelveen, Niederlande, im MOCAK Museum of Contemporary Art in Krakau, im Les Abattoirs – Musée – Frac Occitanie in Toulouse, Frankreich, bei BenalSur, im MNAV in Montevideo, Uruguay, sowie im MAXXI – National Museum of 21st Century Art in Rom, Italien.

Projektinfo

Das Art-Research-Projekt Liquid Matter / Flowing Stories II bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Performance und Film und untersucht die Idee, dass natürliche Elemente wie Flüsse nicht nur natürliche, sondern auch kulturelle, historische und politische Systeme sind. Entlang der Donau war das Wasser beispielsweise ein verbindendes und ein trennendes Element, eine Ressource und ein Mythos, eine Lebensgrundlage und ein Krisenindikator. Das Projekt erforscht die Beziehung zwischen Natur und Menschen sowie (nicht-menschlichen) Lebewesen im Allgemeinen, insbesondere die Rolle des Wassers als „Elixier des Lebens“ in seiner Komplexität. In Wien wird meine historische, ökologische und künstlerische Forschung zum Thema Wasser das Projekt in die Zukunft führen. Die Stadt erweitert ihre Wasserinfrastruktur mit einem rekordverdächtigen Bauprojekt und errichtet derzeit den weltweit größten geschlossenen Trinkwasserspeicher. Das Projekt nutzt den Bau des größten geschlossenen Wasserreservoirs, um die wichtigsten ökologischen Themen unserer Zeit – unseren Umgang mit Ressourcen und die Wasserknappheit – zu reflektieren. Anhand dieses Beispiels entsteht ein künstlerischer Parcours, eine historische Reise, die die Bedeutung des Wassers auf unserem Planeten und in unserer Geschichte thematisiert. Die Wasserspeicher sind ein architektonisches Erbe und beeindrucken durch ihre außergewöhnlichen Räumlichkeiten. Das Projekt dokumentiert nicht den Bau selbst, sondern begleitet das Vorhaben von der Vorstellung bis zu den Reflexionen darüber. Dabei bleibt der Bau selbst verborgen.