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Mehrere Personen halten Getränke und stehen um einen runden schwarzen Tisch mit mehreren Vertiefungen und einem beleuchteten Display in der Mitte.
Foto: Joanna Pianka, eSeL


monochrom  /  MQ Schauräume

Freier Eintritt

Die „ROBOEXOTICA“, ein weltweit einzigartiges Festival, das seit 1999 Kunst, Technologie und Humor auf unverwechselbare Weise zusammenbringt, hat 2002 das erste Mal im MuseumsQuartier stattgefunden. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des MQ bringen das internationale Kunst-Technologie-Philosophie-Kollektiv monochrom für einen Abend die „ROBOEXOTICA“ zurück in die MQ-Schauräume um mit unseren Maschinen Teil der Geburtstagsfeier zu sein.

Im Zentrum stehen Maschinen, die nicht nur funktionieren, sondern überraschen: Roboter, die Cocktails mixen, servieren oder auf unerwartete Weise mit Menschen interagieren. Über die Jahre hat sich die „ROBOEXOTICA“ zu einem internationalen Treffpunkt für Künstler:innen, Entwickler:innen, Wissenschaftler:innen und Theoretiker:innen entwickelt – und zu einem wichtigen Ort für experimentelle, kritische und spielerische Auseinandersetzungen mit Technologie. Die „ROBOEXOTICA“ ist damit das am längsten stattfindende Festival im Bereich Medienkunst, Digitale Kunst und Kultur in Wien.

Was die „ROBOEXOTICA“ besonders macht, ist ihr bewusster Gegenentwurf zur klassischen Technologie-Erzählung. Statt Effizienz, Kontrolle und Perfektion stehen hier Kreativität, Unschärfe, Humor und auch das Scheitern im Vordergrund. Die Maschinen der „ROBOEXOTICA“ sind keine perfekten Werkzeuge – sie sind eigenwillige Akteur:innen, die Fragen stellen: Wie wollen wir mit Technologie leben? Was passiert, wenn Maschinen sich nicht so verhalten, wie wir es erwarten?

Folgende Roboter werden im Rahmen des Ausstellungsparcours am 10. Juni präsentiert und u.a. Cocktails für die Besucher:innen mixen:

Amalettomat 2.0
Zwax

Der „Amalettomat“ ist bekannt für seine originelle Kombination aus Robotik und kulinarischer Kunst und zieht sowohl Technikbegeisterte als auch Feinschmecker an. Die Maschine demonstriert eindrucksvoll, wie Automatisierung und Kreativität zusammenkommen können, um alltägliche Aufgaben wie das Palatschinken backen zu automatisieren und gleichzeitig ein unterhaltsames Erlebnis zu bieten.

Pissed Off
Christian Schüler

Mit einer Mischung aus technischer Präzision, subversivem Humor und einem Hauch destruktiver Genugtuung verwandelt das Gerät alltäglichen Frust in eine beinahe performative Handlung. Zwischen absurder Maschine und ironischem Kunstobjekt spielt es mit unseren heimlichen Fantasien von Vergeltung gegenüber den kleinen Dingen des Alltags, die uns regelmäßig zur Weißglut treiben und mixt den perfekten Screwdriver.

Spaß mit Maß 3.0
Reinhard Sprung

Die neueste Erfindung unter den Trinkspielen rund um Treffsicherheit, Selbstbeherrschung und kontrollierten Kontrollverlust. Spaß mit Maß sagt dir nicht nur, wann und wie viel du trinken sollst – das System belohnt dich sogar dafür, wenn du deine Grenzen einhältst

monochrom

MQ Schauräume

Graustufige architektonische Standortkarte, auf der ein Gebäudeteil mit einer roten Markierung hervorgehoben ist. Die Karte enthält verschiedene beschriftete Strukturen und umliegende Straßen.
© MuseumsQuartier Wien