In einem Ausstellungsrundgang gehen Ferdinand Schmatz, Schriftsteller und Katalogautor, der Künstler Tobias Pils und Ausstellungskuratorin Manuela Ammer der Frage nach, welche Sprache die Malerei spricht.
Tobias Pils zählt zu den spannendsten malerischen Positionen der Gegenwart. Mit großer Konsequenz und Sensibilität hat er eine eigene Bildsprache entwickelt, die sich der schnellen Lesbarkeit entzieht und stattdessen auf die Kraft von Ambivalenzen setzt. Sein Werk ist geprägt von einer tiefen Auseinandersetzung mit der Geschichte der Malerei und sucht zugleich aktiv den Dialog mit der Gegenwart. In einer reduzierten, oft fast enthaltsamen Farbwelt entfalten sich Bildräume, in denen das Persönliche ins Allgemeine übergeht und das Intime ins Monumentale wächst.
mumok