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Parsifal

Susanne Kennedy, Markus Selg, Yi-Chen Lin

Eine theatral inszenierte Bühnenlandschaft: In der Mitte sitzt eine Figur vor einem leuchtenden, tunnelartigen Portal, umgeben von knienden Personen in hellen Gewändern. Links und rechts gruppieren sich weitere Darsteller:innen zwischen symbolhaften Objekten und Feuerstellen. Im Hintergrund erstreckt sich ein dramatischer, farbintensiver Himmel in Rot- und Violetttönen, der der Szene eine mystische, rituelle Atmosphäre verleiht.
© Annemie Augustijns


Halle E  /  Halle E+G
Ticket Externer Link

Richard Wagners letztes Werk führt mitten in die Gemeinschaft um den Heiligen Gral, die in einer tiefen Krise steckt. Die Gralsritter warten auf den „durch Mitleid wissenden Toren“, der sie erlösen soll – und erkennen ihn im jungen Parsifal.

Weit über hundert Per­sonen umfasst die Besetzung der großen und als „Bühnenweihfestspiel“ bezeich­neten Komposition Wagners, das er selbst als heiligen Akt verstanden wissen wollte. Die deutsche Regisseurin Susanne Kennedy und der bildende Künstler Markus Selg transformieren diesen Wunsch in die Gegenwart und lassen das Publikum in eine Welt aus archaischen wie futuristischen Ästhet­iken, religiösen Symbolen und KI­-gene­rierten Bildern eintauchen. Inspiriert von christlichen Motiven, Lehren des Buddhismus und Gedanken aus dem Hinduismus schaffen sie ein Ritual auf der Suche nach spirituellen Ebenen hinter den Schleiern der digitalen und materiellen Welt.

Informationen

  • Empfohlen ab 14 Jahren
  • Werkseinführung:
    15. Juni 2026, vor der Premiere (ab 17:15 Uhr)
    19. Juni 2026, vor der Vorstellung (ab 17:15 Uhr)

Halle E

Halle E+G

Grauer 3D-Arealsplan des Museumsquartier Wien mit rot markiertem Bereich an der Stelle der Halle E+G
© MuseumsQuartier Wien