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CREDERE ALLE MASCHERE

An Masken glauben. Romeo Castellucci

Das Bild zeigt ein Porträt von Stan Laurel, aufgenommen in einer stark stilisierten, monochromen blauen Farbgebung. Er trägt einen dunklen Anzug mit Fliege sowie seinen charakteristischen runden Hut. Sein Gesichtsausdruck wirkt leicht verunsichert bis nachdenklich – mit zusammengezogenen Augenbrauen und einem angedeuteten, unsicheren Lächeln.
© Stan Laurel


Halle G  /  Halle E+G
Ticket Externer Link

In der Republic of Gods kann er nicht fehlen: der italieni­sche Regisseur und Gesamtkunstwerk­-Schöpfer Romeo Castellucci, der die Natur des Heiligen per se befragt. Seine Arbeiten sind vol­ler biblischer, mythologischer und iko­nografischer Bezüge, von Gottesferne und Gottesgegenwart, von Ritualen und liturgischen Formen geprägt.

Als regel­mäßiger Gast bei den Wiener Festwo­chen haben seine Inszenierungen so­wohl Jubelstürme wie auch Proteste ausgelöst. Nun kehrt er mit seiner neusten installativen Performance zu­rück. Für diese wurden 50 Masken entworfen und jede gehört einer Person im Publikum. „An Masken glauben“ ist eine Art Rätsel, das den individuellen Blick reflektiert und das Zuschauen an sich moralisch hinterfragt. Im Zentrum die­ses Rätsels steht ein berühmter Stuhl – ein Stuhl, der eine lange Geschichte über die Kunst und den Tod in sich trägt.

Informationen

  • Empfohlen ab 14 Jahren
  • Publikumsgespräch am 7. Juni im Anschluss an die dritte Vorstellung

Halle G

Halle E+G

Grauer 3D-Arealsplan des Museumsquartier Wien mit rot markiertem Bereich an der Stelle der Halle E+G
© MuseumsQuartier Wien