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Mapping the 60s

Kunst-Geschichten aus den Sammlungen des mumok Fokus #2

Yoko Ono Painting to Hammer a Nail, 1961/2005, mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien Schenkung der Künstlerin, 2008 © Yoko Ono

Die 1960er-Jahre waren eine Zeit radikaler gesellschaftlicher, politischer, ästhetischer und theoretischer Umbrüche: Die Auswirkungen von Bürgerrechtsbewegungen, Studierendenrevolten, antikolonialen Befreiungskämpfen, Emanzipation sowie dem Siegeszug von Popkultur und Konsumgesellschaft sind bis heute spürbar. So nehmen etwa antirassistische und feministische Bewegungen der Gegenwart wie Black Lives Matter oder #MeToo auf die Emanzipationsbewegungen von damals Bezug, und auch aktuelle Diskussionen über Krieg, Medialisierung, Technik, Konsumismus und Kapitalismus haben ihren Ursprung in den 1960er-Jahren.

Günter Brus, Otto Mühl, Vietnamparty, 4. Juli 1966, 19.00 Uhr, 1966, 7 p.m. Hermann Nitsch, 20. Aktion, 1966, Wolf Vostell, Miss Vietnam, 1967, Nam June Paik, Violine with String, 1961, Nam June Paik, Violine, Video Life, 1986, Foto: Klaus Pichler / mumok
Ausstellungsansicht, Im Vordergrund: Nam June Paik, Klavier Intégral, 1958, Foto: Klaus Pichler / mumok

mumok

Grauer 3D-Arealsplan des Museumsquartier Wien mit rot markiertem Bereich an der Stelle des mumok
© MuseumsQuartier Wien