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11.02.2025, Diese Highlights sollten Sie nicht verpassen!

Kultur im MQ

Blick auf den belebten Innenhof des MQ mit Gastronomie und bunter Beleuchtung bei Dämmerung.
MQ Haupthof © MuseumsQuartier Wien, Foto: Thomas Meyer

Im MQ haben kulturinteressierte Personen auch in der kalten Jahreszeit die Qual der Wahl – zwischen verschiedensten Events, Ausstellungen, Performances und mehr gibt es vieles zu entdecken. Doch bei dem großen Angebot fällt die Entscheidung oft schwer. Damit ihr den Überblick behaltet haben wir für euch spannende Highlights der kommenden Wochen zusammengestellt.

Geometrische Holzskulpturen mit unterschiedlichen Texturen und Farben stehen auf schwarzen Metallbeinen in einer hell beleuchteten Galerie und vermitteln ein modernes und abstraktes Gefühl.
© MuseumsQuartier Wien, Foto: Simon Veres

Speechles Signs

20.02. bis 11.05. l MQ Art Box
Eröffnung: 19.02., 18:00 Uhr

Seiz verwandelt alltägliche, gebrauchte Materialien in Skulpturen, die Zeit, Vergänglichkeit und Erinnerung thematisieren. Seine Arbeiten reflektieren den dynamischen Prozess von Konservierung, Zerstörung und Wiederverwertung und setzen bewusst „demokratische“ Materialien wie Pressspan oder Zeitungen ein. Dabei hinterfragt er Konsum, Massenproduktion und die Bedeutung von Alltagsobjekten.

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Steleninstallation „Peace Plan“ von Inna Shevchenko am Vorplatz des MuseumsQuartier Wien mit fotografischen Nahaufnahmen eines Gesichts.
© MuseumsQuartier Wien

Peace Plan

Inna Schewtschenko & Elsa O
24.02. bis 04.05. l MQ Vorplatz
Gesprächsveranstaltung: Mi., 05.03., MQ Raum D

Anlässlich des dritten Jahrestags der russischen Militärinvasion in der Ukraine, setzt „Peace Plan“ ein eindringliches Zeichen des Widerstands gegen die Gewalt des Krieges. Die Präsentation am MQ Vorplatz ist ein Werk der ukrainischen Aktivistin, Femen-Mitbegründerin und Autorin Inna Schewtschenko in Zusammenarbeit mit der französisch-japanischen Fotografin Elsa Okazaki. Bei einem Artist Talk am 05. März wird Schewtschenko mit Shoura Hashemi (Geschäftsführerin Amnesty International Österreich) über die Rolle von Frauen in Konflikten, die Herausforderungen des Aktivismus und die Bedeutung internationaler Solidarität diskutieren.

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Gemälde mit einer Puppe in gestreiftem Kleid und Zipfelmütze, einem gelben Vogel auf einem Buch, einer Flasche und einem Becher vor einem abstrakten, farbigen Hintergrund.
Rudolf Wacker, Stillleben mit Puppe, Kerze und Hyazinthe, 1925 © Kunstsammlung der Landeshauptstadt Bregenz | Foto: Landeshauptstadt Bregenz/Günter König

Rudolf Wacker: Magie und Abgründe der Wirklichkeit

bis 16.02. l Leopold Museum

Über 50 Jahre ist es her, dass in Wien eine Ausstellung von Rudolf Wacker, dem bedeutendsten österreichischen Vertreter der Neuen Sachlichkeit, gezeigt wurde. 2024 holt das Leopold Museum nun endlich diesen Maler von internationalem Rang in die Bundeshauptstadt zurück. Die Ausstellung wird durch Werke von anderen Künstlern, die von Wacker beeinflusst wurden, abgerundet.

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Skulptur eines weiblichen Kopfes und Oberkörpers aus unregelmäßig strukturierter, hellbrauner Masse vor schwarzem Hintergrund.
Medardo Rosso, Ecce Puer, post 1920 ca. (1906); Foto: Galleria Russo, Rome, Courtesy: Federico Fabbri, London

Medardo Rosso: Die Erfindung der modernen Skulptur

Letzte Chance
bis 23.02. l mumok

Der Bildhauer Medardo Rosso war einer der großen Pioniere der Moderne. Das mumok widmet dem bislang wenig beachteten Werk des italienisch-französischen Künstlers eine umfassende Retrospektive. Rossos Skulpturen werden Arbeiten von 50 anderen Künstler:innen gegenübergestellt, die direkt oder indirekt mit ihm in Resonanz stehen. Darunter sind Louise Bourgeois, Francis Bacon u.v.m.

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Person sitzt an einem Tisch und hält einen Faden gespannt vor sich.
Anna Darmstädter, 24h Buch, Foto: Patrick Neugebauer

Workshop: Buchbinden gegen das Verzetteln

mit Anna Darmstädter
Fr., 14.02., 15:30 Uhr l Kunsthalle Wien

Im Künstler:innenworkshop mit Anna Darmstädter im Kunsthalle Wien Atelier könnt ihr die Kunst des Buchbindens entdecken! Inspiriert von Darmstädters künstlerischer Praxis lernen die Teilnehmer:innen, ein eigenes Notizbuch für den Alltag mit einfachen Techniken wie Nadel und Zwirn zu binden. Anmeldung erforderlich.

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Zwei Hände mit Tätowierungen, eine Hand hält die andere von unten.
Alex Baczyński-Jenkins, The tremble, the symptom, the swell and the hole together, 2017. Commissioned and produced by Chisenhale Gallery, London. Photo: Mark Blower

Alex Baczyński-Jenkins: Neue Arbeit

Performance
Fr., 21. & Sa., 22.02., 19:30 Uhr | Tanzquartier Wien, Halle G

Alex Baczyński-Jenkins erforscht in seiner Kunst die Komplexität queeren Lebens, Begehren und Kollektivität. Mit choreografischen Mitteln zeigt er die feinen Nuancen gegenseitiger Abhängigkeiten und besondere Momente der Zeitlosigkeit. Im Tanzquartier präsentiert er nun eine Weltpremiere: Ein Gruppenstück über die Endlichkeit, das zwischen intensiver Hingabe, erotischer Freiheit und emotionaler Trennung nach einer tiefen, fast entrückten Auseinandersetzung mit dem Thema sucht.

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Drei Personen auf einer Bühne, eine steht mit erhobenem Arm in einem Kleid, eine andere steht in einem schwarzen Kleid, die dritte liegt auf dem Boden mit erhobenen Beinen, im Hintergrund ein Bildschirm mit bunten Bildern.
© Roman Gnidin

Theater of Contemporary Dialogue: Desires & Fears

Performance
Fr., 21. & Sa., 22.02., 19:30 Uhr l DSCHUNGEL WIEN

Die Performance zeigt die persönlichen Auswirkungen der russischen Invasion auf das Leben von fünf ukrainischen Frauen und verbindet ihre individuellen Erfahrungen mit der kollektiven Kriegsrealität. Das ukrainische Theater of Contemporary Dialogue schafft ein kraftvolles Zeugnis von Widerstandsfähigkeit und zeigt, wie das Leben trotz Krieg weitergeht.
Nach der Aufführung wird es eine Diskussionsrunde mit der Theatergruppe sowie einen Spendenaufruf für ihre kürzlich verstorbene Kollegin und Co-Autorin Anastasiia Kolvakh geben.

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Fünf Kinder rennen auf den Eingang des Zoom Kindermuseums in einem historischen Gebäude zu.
© Paul Pibernig

Kinderworkshop: Sägelfisch und Turtelschraube

Di. bis Fr., 13:45 & 15:45 Uhr; Sa., So., Fei und Ferien, 10:15, 12:15, 14:45 & 16:45 Uhr l ZOOM Kindermuseum | ab 3 bis 12 Jahren

Im ZOOM Atelier wird ein fröhlicher Holztier-Zoo erschaffen, mit Bretterfischen, Lochschildkröten und Schraubenschlangen. Mit Akkuschraubern, Sägen und Hämmern können Kinder die Tiere nach Herzenslust zusammenbauen und an ihnen Flossen, Schuppen und Antennen anbringen.

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Hand hält ein rotes Buch mit dem Titel "Jugendarbeit mit rechten Jugendlichen" und einem Schwarz-weiß-Foto von Jugendlichen auf dem Cover.
© Bookbot

Theater of Contemporary Dialogue: Jugendarbeit mit rechten Jugendlichen in den 1990er-Jahren

Di., 18.02., 18h l WIENXTRA Kinderinfo l online l ab 18 Jahren

In den 1990er Jahren nahm rassistische Gewalt in Deutschland zu, besonders im Osten. Das Forschungsprojekt „Jugendarbeit, Polizei und rechte Jugendliche“ untersucht, welchen Effekt sozialpädagogische Ansätze wie die „akzeptierende Jugendarbeit“ mit rechten Jugendlichen erzielten. Besonders betrachtet werden dabei auch kritische Perspektiven zu Rassismus und Antisemitismus. Lucia Bruns und Esther Lehnert präsentieren ihre Ergebnisse und zeigen, wie diese Themen auch heute noch für Eltern und Lehrer:innen relevant sind. Zoom-Link zur Teilnahme wird am Tag der Veranstaltung hier veröffentlicht.

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