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Vanda Sárai

Rosa abstrahierte menschliche Büste vor blauem Hintergrund mit Suchleiste und dem Text "#IFeelSeen" sowie Datumsangaben.
#IFeelSeen, 2021, graphic designer Barbara Katona © Vanda Sárai
Großer, offener Ausstellungsraum mit roher Betondecke und weißen Wänden, an denen mehrere farbige abstrakte Gemälde hängen.
Dávid Biró, I'M AFRAID I CAN DO THAT, exhibition view, 2023
Kunstgalerie mit einer weißen Wand, an der eine Anordnung von Fotografien in einem Raster hängt, und einer freistehenden Metallstruktur mit einem Bildschirm und einem weißen Schild davor auf einem Betonboden.
Dávid Biró, I'M AFRAID I CAN DO THAT, exhibition view, 2023
Ausstellungsraum mit dunkelblauen Wänden, auf dem Boden und an der Wand verlaufenden grünen Teppichbahnen und mehreren skulpturalen Objekten mit floralen und geometrischen Mustern.
Emese Kádár, NOT_FOUND, exhibition view, 2024 © Zsuzsi Simon
Ausstellungsraum mit mehreren abstrakten Kunstwerken an den Wänden und auf dem Boden, darunter ein gelb gemustertes, auf dem Boden liegendes Werk, eine großformatige Wandmalerei mit menschlichen Figuren und zwei runde, grünliche und beige Kunstwerke an der Wand.
Zsófia Sivák, WHAT THE RUG, exhibition view, 2023

Key Facts

Nationalität
Ungarn
Bereich
Kurator:in, Theorie
Wohnort
Budapest
Empfehlende Institution

tranzit.org/ERSTE Stiftung

Zeitraum
Mai - Juni 2025
Links

@saraivanda

Vanda Sárai (geb. 1990) ist freischaffende Kuratorin, Kunstschriftstellerin und Forscherin in Budapest. Sie schloss ihr Studium in Budapest und Jena ab und arbeitet derzeit an ihrer Doktorarbeit an der Eötvös Loránd Universität, die sich mit den Auswirkungen der Aufmerksamkeitsökonomie und der digitalen Kultur auf die zeitgenössische Kunst und ihr institutionelles System beschäftigt. Sie ist Gastdozentin an der Fakultät für Kunst und Design der Metropolitan University Budapest.

Sie war Mitglied des Kuratorenkollektivs Teleport Gallery (2016-2018). Als Kuratorin wurde sie mit dem Esterházy Art Dating Prize und dem MODEM Prize for Young Curators ausgezeichnet. Ihre bemerkenswertesten Ausstellungen waren: Time of Our Lives (co-kuratiert mit Tamás Don und Ferenc Margl), MODEM (2018); #IFeelSeen, MODEM (2021); WHAT THE RUG? Teppiche in der ungarischen Gegenwartskunst, 1111 (2023); I'm Afraid I Can Do That, TORULA (2023); Kádár Emese: NOT_FOUND, The Space Gallery (2024).

Zwischen 2017 und 2021 arbeitete sie in der Redaktion von Műértő. Von 2022 bis 2023 war sie Galeriemanagerin des gemeinnützigen Kunstraums 1111. Sie ist Mitglied der AICA Ungarn.

Projektinfo

2025 schließt Vanda Sárai ihre Doktorarbeit an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest ab. In ihrer Dissertation untersucht sie die Auswirkungen der Aufmerksamkeitsökonomie und der digitalen Kultur auf zeitgenössische künstlerische Praktiken. Während ihrer Residency im MQ möchte sie einen übergeordneten Blick auf ihre bisherigen Forschungsergebnisse werfen und neue Impulse für deren Weiterentwicklung gewinnen.
Geplant ist die Auseinandersetzung mit der lokalen Kunstszene sowie der Austausch mit Künstler:innen, Theoretiker:innen und Kurator:innen, die sich mit ähnlichen Fragestellungen beschäftigen. Ziel ist es, regionale Kooperationen im Bereich der Forschung zur digitalen Kultur zu initiieren – mit einem Fokus darauf, wie diese Kultur uns individuell beeinflusst, welche Rolle sie in der Popkultur spielt und wie sie sich mit der Hochkultur – insbesondere mit der zeitgenössischen Kunst – verflechtet.
Im Rahmen ihres Aufenthalts möchte Vanda Sárai außerdem die Möglichkeit einer Gründung einer Organisation ausloten, die sich auf die Forschung zu digitaler Kultur und zeitgenössischer Kunst mit regionalem Schwerpunkt spezialisiert – und dafür potenzielle Partner:innen in Wien finden, um das Konzept weiterzuentwickeln.