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Serge Klymko

Innenansicht eines mehrstöckigen Gebäudes mit Treppen und Glaswand, auf der Text zu einer Ausstellung steht.
© Serge Klmyko
Großes, leuchtendes Bild eines geöffneten Mundes mit sichtbaren Zähnen in einem dunklen Raum.
© Serge Klmyko
Menschenmenge vor einer kleinen Bühne mit dreieckigem Dach und Banner mit der Aufschrift "D.I.Y.STVC" in einem bewaldeten Außenbereich.
© Serge Klmyko
Drei große Leinwände mit historischen Schwarz-weiß-Fotos von Soldaten in einem Raum mit Stühlen und Teppichboden.
© Serge Klmyko

Key Facts

Nationalität
Ukraine
Bereich
Kurator:in, Theorie
Empfehlende Institution

tranzit.org / ERSTE Stiftung

Zeitraum
Januar - Februar 2023
Links

@serge_klymko

Seit zehn Jahren ist Serge Klymko als Kurator, Kulturmanager, Forscher und Autor tätig und arbeitet an der Schnittstelle von bildender und darstellender Kunst, Musik und Planetenforschung. Er hat zahlreiche Kultur- und Kunstprojekte in Barcelona, Genf, Karlsruhe, Kiew, Malmö, Prag, Riga, Tiflis, Wien und Warschau kuratiert und dabei mit einer Vielzahl von Künstler:innen und Theoretiker:innen zusammengearbeitet. Serge ist Geschäftsführer der Kiewer Biennale – einem internationalen Forum für Kunst, Wissen und Politik, das Ausstellungen und Diskussionsplattformen vereint. Seit 2015 ist Serge Gründer und Kurator von Khashi, einem interdisziplinären Raum für darstellende Künste und Forschung zu urbanen Ökosystemen. Im März 2022 gründete er „ESI – die Emergency Support Initiative für Mitglieder der Kunst- und Kulturszene“ in der Ukraine, die in Not geraten sind. Ihr Hauptziel ist es, Menschen zu unterstützen, die im Land bleiben, und ihnen unter den Bedingungen der Besatzung und/oder Umsiedlung sofortige finanzielle Hilfe zukommen zu lassen.

Projektinfo

Im Rahmen des Residenzprogramms möchte er das Programm „Solidarity Screenings“ weiterentwickeln. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Vorführungen von Videokunst und Dokumentaraufnahmen, die nach dem 24. Februar 2022 in der Ukraine entstanden sind und einen unverfälschten und unmittelbaren Einblick in die aktuelle Lage in der Ukraine sowie in die aktuelle Arbeit der Filmemacher bieten. Eine Reihe von Videoarbeiten aus der Ukraine zeichnet ein intimes Porträt von Menschen, die in den Krieg, die Besatzung und die erzwungene Migration verwickelt sind, und bietet unverfälschte und unmittelbare Einblicke in die aktuelle Praxis der Filmemacher unter diesen schrecklichen Umständen. Die Werke zeigen den Alltag von Menschen, der sich über Nacht verändert hat, als Millionen friedlicher Bürger zu Opfern, Zuschauern und Akteuren eines umfassenden Krieges, einer humanitären Krise, von Freiwilligenbewegungen, Migration und Widerstand wurden. Alle Videoarbeiten wurden von in der Ukraine ansässigen bildenden Künstler:innen nach Beginn der russischen Invasion geschaffen, mit dem Ziel, Zeugnisse, Reflexionen und Emotionen festzuhalten und weiterzuentwickeln.