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Milica Živković

Hängendes, rechteckiges Kunstwerk mit abstrakten, organischen Linien auf schillerndem, regenbogenfarbenem Hintergrund.
© Milica Živković
Bett mit schwarzem und weißem Bezug, im Vordergrund eine umgekippte Sektflasche und mehrere gefüllte Sektgläser auf dem Boden in einem weißen Raum mit hoher Decke.
© David Ružička
Drei Tablets liegen auf einem zerknitterten weißen Bettlaken, darunter eine Flasche Sekt und ein Glas mit roséfarbenem Getränk auf dem Boden.
© David Ružička
Zwei abstrakte Gemälde mit organisch wirkenden, wurzelartigen Linien auf Leinwänden an einer weißen Wand.
© Ivan Zupanc

Key Facts

Nationalität
Serbien
Bereich
Zeitgenössische Kunst, Malerei
Wohnort
Belgrad
Empfehlende Institution

UNIQA SEE FUTURE Foundation

Zeitraum
Januar - Februar 2026
Links

@mimmichica

Milica Živković (geb. 1993 in Belgrad) ist eine multidisziplinäre Künstlerin. Sie absolvierte ihr Grundstudium in Malerei an der Fakultät für Bildende Künste in Cetinje (2017) und erlangte 2020 ihren Masterabschluss an der Akademie für Kunst, Architektur und Design in Prag.

Ihre künstlerische Praxis ist maßgeblich geprägt von den Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend im Balkan der Nachkriegsjahre, den Migrationen ihrer Familie innerhalb der ehemaligen jugoslawischen Staaten sowie von einer kritischen Auseinandersetzung mit Erinnerungspolitik und den spezifischen Kämpfen von Frauen in der Region.

Živković zeigte Einzelausstellungen unter anderem in Budapest, Prag, Belgrad, Bratislava und Ljubljana und war an zahlreichen Gruppenausstellungen in Europa und den USA beteiligt. 2021 wurde sie auf der Bienvenue Art Fair in Paris präsentiert. Ihre Arbeiten erschienen in internationalen Kunstmagazinen wie „ArtTribune“, „Kuba Paris“, „Easttopics“, „Nonfiction und AQNB“.

Derzeit lebt und arbeitet sie in Belgrad, Serbien. 2023 erhielt sie den Milčik-Preis für junge zeitgenössische Künstler:innen, 2025 wurde sie mit dem Mentorship Award der UNIQA SEE Future Foundation ausgezeichnet.

Projektinfo

Während ihrer Residency im MQ Wien entwickelt die Künstlerin im Rahmen des Mentor:innenprogramms der UNIQA SEE FUTURE Foundation gemeinsam mit Šejla Kamerić eine neue Werkserie für eine bevorstehende Ausstellung im MQ Freiraum. In der Ausstellung „The Roots of Small Fires“ setzt sie ihre Auseinandersetzung mit Transformationsprozessen fort und zeigt, wie aus intimen Erinnerungen an die Nachkriegsrealität hervorgegangene Symbole sich in Formen von Licht und Widerstand verwandeln. Durch Malerei und skulpturale Installationen untersucht die Künstlerin die Spannung zwischen Göttlichkeit und Gewalt, Erinnerung und Verleugnung, Zerbrechlichkeit und Widerstand.