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Mario Mu

Stark verschwommene Aufnahme einer Person im Grünen, mit dynamischem Bewegungsunschärfe-Effekt.
© MuseumsQuartier Wien, Foto: Mario Mu
Großformatige Projektion einer wolkenartigen, abstrakten Szene in einem historischen Innenraum mit Besucher:innen.
© MuseumsQuartier Wien, Foto: Mario Mu
Abstrakte, orangefarbene Nahaufnahme mit weichen, fließenden Formen.
© MuseumsQuartier Wien, Foto: Mario Mu
Monitor mit digitaler Landschaftsanimation, montiert auf einer Holzplatte in einer weißen Raumecke.
© MuseumsQuartier Wien, Foto: Mario Mu
Breites Display mit gelb-oranger abstrakter Form vor leuchtendem Hintergrund in Ausstellungsraum.
© MuseumsQuartier, Foto: Mario Mu

Key Facts

Nationalität
Kroatien
Bereich
Bildende Kunst
Wohnort
Mlini
Empfehlende Institution

tranzit.org/ERSTE Foundation

Zeitraum
März - April 2026
Links

www.mariomu.com
@mario_mu_

Mario Mu ist bildender Künstler und Filmemacher und wurde 1987 in Metković, Kroatien, geboren. Er hat einen MFA der Universität der Künste Berlin (2017), einen BFA der Akademie der Bildenden Künste in Zagreb (2015) und einen MA der Fakultät für Grafik in Zagreb (2013). Er erhielt Stipendien und Auszeichnungen vom MuseumsQuartier (2026), dem Kroatischen Audiovisuellen Zentrum (2025), Northern Sustainable Futures (2023), der 34. Ljubljana Biennale (2021) und dem V2_ Institute for the Unstable Media (2021). Seine Arbeiten wurden international in Institutionen wie dem Singapore Art Museum, dem Museum of Contemporary Art Zagreb, Lombardi—Kargl Wien, der Nova Gallery mit WHW, dem MGLC Ljubljana und der Seager Gallery London gezeigt, sowie in Gemeinschaftsprojekten präsentiert, die in der Fondazione Prada Mailand, auf der 60. Biennale von Venedig, im MAAT Lissabon, im TAP—Théâtre auditorium de Poitiers, in der Galerie Grund und im Silent Green Kulturquartier zu sehen waren.

Projektinfo

Während seines Aufenthalts im MQ wird Mario Mu untersuchen, wie individuelle und kollektive Geschichten durch virtuelle Umgebungen rekonstruiert werden. Er verwandelt den digitalen Raum in ein filmisches Erlebnis und untersucht die Architektur des Grenzkontrollpunkts als Ort der Differenzierung, als einen Ort, an dem Dinge definiert, geformt und gestaltet werden, an dem Durchgang gewährt oder verweigert wird. Ereignisse werden zu persönlichen Mythen, wenn sich verschiedene Zeugnisse übereinanderlagern und jede Ergänzung die Distanz zwischen Geschichte und individueller Erinnerung misst. Das MuseumsQuartier, selbst ein räumliches Experiment zur sozialen Durchlässigkeit, bietet den suggestiven Rahmen für diese Arbeit und verankert seine digitale Untersuchung im kulturellen und architektonischen Gefüge Wiens.