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Kateryna Iakovlenko

Drei Fotos einer Ausstellung mit einer Tischinstallation aus Kerzen und organischen Materialien, einer weißen Stoffinstallation an einer Wand und einem beleuchteten Raum mit Kunstwerken.
You Didn’t Imagine It, You Will Remain Forever © Kateryna Iakovlenko
Zwei Fotos einer Galerie mit einer langen schwarzen Tafel, auf der Stäbe und kleine Objekte stehen, und einer Wand mit einer Reihe von gerahmten Zeichnungen oder Drucken.
This Heaven… Nail Print © Kateryna Iakovlenko
Kunstinstallation mit einem Stuhl, auf dem eine weiße Büste mit Zweigen steht, daneben zwei Fotos von Ausstellungsräumen mit Kunstwerken an den Wänden.
Immersion In Blu(r)e © TBA Gallery
Blick in eine Galerie mit mehreren an den Wänden hängenden Kunstwerken und gedämpfter Beleuchtung.
Our Years, Our Words, Our Losses, Our Searches, Our Us © Jam Factory Art Centre
Innenraum mit unregelmäßigen Steinwänden und Decke, weiße Tücher hängen vor einem Fenster, daneben hängen gerahmte Bilder, daneben ein Tisch mit verschiedenen kleinen Gläsern und Dosen.
Everyone Is Afraid Of The Baker, But I Am Grateful © Kateryna Iakovlenko

Key Facts

Nationalität
Ukraine
Bereich
Theorie, Kurator:in, Schreiben
Wohnort
Ukraine
Empfehlende Institution

Transit.org

Zeitraum
November – Dezember 2026
Links

Website: Kateryna Iakovlenko
Instagram: @kasia_ia

Kateryna Iakovlenko ist eine in der Ukraine lebende Autorin und Kuratorin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit den Schnittstellen zwischen Krieg, Erinnerung, materieller Kultur, Kunst und Trauma. Sie ist Autorin des Librettos „Am Vorabend des andauernden Krieges oder: Diejenigen, die den Tod sahen“ (2025, ilostmylibrary) sowie des Buches „Donbass als Metapher“ (2026, istpublishing). Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung im Kultursektor arbeitete sie unter anderem mit der Izolyatsia-Stiftung, dem PinchukArtCentre, dem Ujazdowski-Schloss, e-flux und der Kiewer Biennale zusammen. In den letzten vier Jahren war sie Chefredakteurin von „Suspilne Kultura“, der Kulturredaktion des ukrainischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Derzeit ist sie als Mitherausgeberin tätig und konzentriert sich auf unabhängige schriftstellerische und kuratorische Projekte.

Als Kritikerin und Kuratorin arbeitet sie an der sogenannten „Remains Theory“, einem Forschungsprojekt, das sich mit der materiellen Kultur des Krieges befasst und untersucht, wie diese Überreste Erinnerungen und Kunst prägen. Als Autorin arbeitet sie an einer Sammlung von Kurzgeschichten, die den alten Menschen gewidmet ist, die durch den Krieg ihr Zuhause verloren haben.

Projektinfo

„What Remains of War“ ist ein forschungsbasiertes Projekt zur Entwicklung der „Remains Theory“ – einer Untersuchung der materiellen Kultur des Krieges und der Art und Weise, wie dessen Überreste Erinnerung, Geschichte und Wissen prägen. Indem es materielle Kultur, Kunst und kuratorische Praktiken in einen Dialog mit Sprache und Archivarbeit bringt, untersucht dieses Projekt, wie Überreste dokumentiert, interpretiert und in historische Belege sowie kulturelles Gedächtnis umgewandelt werden. Es betrachtet Kriegsüberreste als aktive Akteure bei der Wissensproduktion, hinterfragt etablierte Narrative und eröffnet neue Denkansätze zum Thema Krieg.