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Io Makandal

Orientalischer Teppich mit mehreren unregelmäßigen grünen Moosflecken auf einem roten Fliesenboden in einem Raum mit weißem Heizkörper.
© CVK
Mehrere unterschiedliche Nester und Kokons aus natürlichen Materialien liegen in einer Reihe auf hellem Holz.
© Io Makandal
Ausstellung mit Bodeninstallation aus trockenen Pflanzen und Steinen auf Teppich in einem weißen Raum mit mehreren Fenstern und gerahmten Bildern an den Wänden.
© Everard read Gallery
Langes Gebäude mit flachem Dach und der Aufschrift "BE THE RIVER" an der Seite, davor ein mit Gras bewachsener Graben.
© Brett Rubin
Skulptur aus geschichteten, unregelmäßig geformten Materialien auf quadratischer Unterlage vor dunklem Fliesenboden mit violettem Licht.
Io Makandal, Entangled Intimacies, 2023
Abstrakte Komposition mit zwei schachbrettartigen Mustern und geschwungenen Linien auf hellem Hintergrund.
© Brett Rubin

Key Facts

Nationalität
Südafrika
Bereich
Bildende Kunst
Wohnort
Johannesburg
Empfehlende Institution

MQ Art & Ecology

Zeitraum
November – Dezember 2025
Links

iomakandal.com

@iomakandal

Io Makandal (geb. 1987) ist eine interdisziplinäre Künstlerin und Forscherin, die mit der Wandlungsfähigkeit vitaler Materialien arbeitet. In ihrer Praxis verbindet sie Zeichnung, installative Interventionen sowie erd- und pflanzenbasierte Medien, um Themen wie urbane Ökologien und Entropie im öffentlichen Raum zu erforschen. Ihre Praxis befasst sich mit feministischen und ökologischen Verkörperungen von Prozessen und Heilung in einer Zeit des kapitalistischen Ruins und des Klimawandels als Wegweiser für die Zukunft.
Derzeit konzentriert sich ihre Arbeit auf den historischen Freilegungspunkt des Jukskei River in Johannesburg, an dem mehrere ihrer Forschungsprojekte verortet sind.

Makandal ist Associate Artist und Beraterin der NGO Water for the Future, und ihre Arbeiten befinden sich in mehreren privaten, öffentlichen und institutionellen Sammlungen. Zu den Ausstellungen und Auszeichnungen gehören Motherhood Paradox Duality curated by Andrea Lewis (2025) Iziko South African National Gallery (ZA), A Feral Commons curated by Tairone Bastien (2024, ZA), Soil Conversations curated by Nisha Merit and Yolanda Kaddu (2023) Galeri im Körnerpark (DE) & JAG (ZA), Entangled Intimacies curated by Rory Thomas (2023) Goethe Institute (ZA), Social Impact Art Award (2022), What is a Weed? (2021) Leonard & Bina Ellen Gallery (CA),Arising African Perspectives (2017) LKB Gallery (DE), Bonus Space (2016) Nars Foundation (NYC).

Projektinfo

Während ihrer Residency im MQ wird Io Makandal ihre Forschung im Bereich Edaphologie (Bodenkunde) und urbane Ökologien fortsetzen und dabei eine Verbindung zur Donau herstellen. Mit dem Ziel, unsere wechselseitige Beziehung zu Boden und Wasser als lebendigem Material zu vertiefen, untersucht ihr Projekt die Charakteristika des Bodens in den urbanen Uferzonen zwischen zwei geografischen Räumen – dem Einzugsgebiet des Jukskei River in Johannesburg und der Donau in Wien. Dabei versteht sie das Flussufer als Archiv von Erinnerungen und zukünftigen Überresten – als Ort einer möglichen Archäologie der Zukunft.
Durch sozial engagierte Ansätze möchte sie Formen des Zuhörens, der Zugehörigkeit und der Resonanz anregen, die Menschen sowohl auf persönliche als auch auf gesellschaftlich-politische Weise mit dem Ort verbinden.

Am 15. Dezember 2025 wird Io Makandal im MQ Raum D eine Präsentation ihrer aktuellen Projekte „Soil Soul“ und „Mud Matters“ geben und dabei einen Überblick über ihre ökologische und soziale künstlerische Praxis vermitteln.