Darion Adams
Key Facts
Darion Adams ist eine in Südafrika tätige Person im Bereich Performance – mit Arbeitsschwerpunkten in Tanz, Choreografie, Vermittlung, Kuratierung und kultureller Produktion – geboren und aufgewachsen in Manenberg, Kapstadt. Die künstlerische Praxis umfasst Live-Performance, Tanzfilm, öffentliche Kunst, Bildungsarbeit und kulturelle Produktion. Ausgehend von Erinnerung, gelebter Erfahrung und kollektiver Verkörperung wird der Körper als Archiv verstanden, in dem Geschichten von Kolonialismus, Vertreibung, queerer Identität und generationenübergreifendem Trauma eingeschrieben sind und durch Bewegung neu verhandelt werden.
Ein Abschluss erfolgte am UCT Centre for Theatre, Dance and Performance Studies sowie am Jazzart Dance Theatre. Die Arbeit von Darion Adams erstreckt sich über Performance, Vermittlung, Kuratierung und communitybasierte Kunstinitiativen in Südafrika und international. Im Jahr 2025 wurde Darion Adams mit dem renommierten Pina-Bausch-Fellowship ausgezeichnet. In diesem Rahmen entstand eine Forschungsarbeit mit der Community in Manenberg, die sich mit gelebten Realitäten durch Bewegung sowie mit den verkörperten Auswirkungen kolonialer Traumata auseinandersetzt, begleitet durch ein Mentoring mit Moya Michael. Darüber hinaus ist Darion Adams Gründungsperson der AIM Society sowie Initiator:in von „Art in Manenberg“.
Projektinfo
Darion Adams nimmt im Rahmen des Programms „Focus International South Africa 2026“ an der Residency des ImpulsTanz – Vienna International Dance Festival teil. Das Programm ist eine Initiative des österreichischen Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport zur Förderung des kulturellen Austauschs zwischen Südafrika und Österreich. Die zweimonatige Residency in Wien (1. Juli bis 31. August 2026) bringt aufstrebende Akteur:innen aus dem Kulturbereich zusammen, um Wissen zu teilen, internationale Netzwerke aufzubauen und neue künstlerische Perspektiven zu erkunden.
Während der Residency erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem künstlerischen und organisatorischen Umfeld des Festivals, zugleich wird die multidisziplinäre Praxis in den Bereichen Performance, kulturelle Produktion und communitybasierte Methoden weiterentwickelt. Die Teilnahme unterstützt den Aufbau internationalen Dialogs und kollaborativer Arbeitsweisen und ermöglicht eine Vertiefung der Forschung zu Bewegung, Erinnerung und verkörpertem Erzählen, ausgehend von der Arbeit mit der Community in Manenberg, Kapstadt.