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Dana von Suffrin

Schriftzug "OTTO" mit stilisierten Augen in den Buchstaben O, darunter der Name "DANA VON SUFFRIN" und das Wort "ROMAN" auf dunklem Hintergrund.
© Dana von Suffrin
Schwarz-weiße Buchcovergestaltung mit dem Titel "Dana von Suffrin Nochmal von vorne" und dem Verlagsnamen "Kiepenheuer & Witsch".
© Dana von Suffrin
Buchcover mit dem Titel "Wir schon wieder" von Dana von Suffrin (Hg.) und dem Untertitel "16 jüdische Erzählungen" in türkis auf grünem Hintergrund, darunter eine Liste von Autorennamen und das Verlagslogo "rowohlt hundert augen".
© Dana von Suffrin

Key Facts

Nationalität
Deutschland
Bereich
Literatur
Wohnort
München
Empfehlende Institution

BMEIA

Zeitraum
September – Oktober 2025
Links

kiwi-verlag.de/autor/dana-von-suffrin

Dana von Suffrin wurde in München geboren, studierte in München, Neapel und Jerusalem. Sie promovierte mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus.
Ihr Romandebüt „Otto” wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, 2024 erschienen ihr zweiter Roman „Nochmal von vorne” (u.a. auf der Longlist für den deutschen Buchpreis) und die Anthologie „Wir schon wieder” (Rowohlt Hundert Augen) sowie das BR-Hörspiel „Unter uns”. Im Herbst 2025 wird ein weiteres Hörspiel erstausgestrahlt, „Niewiedergut” (BR), das von Philipp Auerbach handelt, einem Holocaust-Überlebenden und Politiker, der sich 1952 nach einer antisemitischen Kampagne das Leben genommen hat. Dana von Suffrin verfasst Erzählungen, Hörspiele, Theatertexte und Essays.

Projektinfo

Während ihrer Residency im MQ überarbeitet Dana von Suffrin ihren dritten Roman „Toxibaby“, der 2026 bei Kiepenheuer&Witsch erscheinen soll. „Toxibaby“ erzählt die Geschichte eines Paares, das nicht miteinander oder ohne einander leben kann. Doch Liebe ist nur ein Aspekt unter vielen: Ein Liebesroman handelt, vielleicht sogar in erster Linie, von unserer Gesellschaft – das neoliberale Zeitalter, in dem jeder zum Konkurrenten geworden ist, führt zu einer Zeit multipler Krisen, Gewissheiten sind erschüttert, Lebensentwürfe unsicher, Familienmodelle zerbrochen, Liebe und Begehren warenförmig, das Individuum atomisierter denn je. Besonders die Generation der Millennials scheint die Auswirkungen zu spüren; im Roman werden dieser Generation Toxibabys Eltern, Babyboomer, für die noch alles erreichbar schien, gegenübergestellt.

Außerdem wird Dana von Suffrin am 10. September 2025 um 19:00 Uhr auf der MQ Sommerbühne aus ihrem Roman „Nochmal von vorne“ lesen.