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Alisa Gvozdeva

Keramische Skulptur einer nackten, knienden Person mit einem kleinen Tier in der Hand, umgeben von Pflanzenmotiven und einem weißen Hintergrund.
Anarchie © Alisa Gvozdeva
Keramisches Relief mit einer Landschaft, die einen See, Menschen in verschiedenen Posen und eine große offene Lippe am oberen Rand zeigt.
Fontaine © Alisa Gvozdeva
Mehrstöckiges Haus mit rotem Dach, umgeben von kahlen Bäumen und mehreren dunklen, schemenhaften Figuren.
© Alisa Gvozdeva
Gemälde einer Gruppe nackter Menschen, die in einem dunklen Teich und auf der umgebenden grünen Wiese mit Bäumen im Hintergrund baden und sich entspannen.
Swamp © Alisa Gvozdeva
Gemälde einer Gruppe nackter Menschen, die in einem dunklen Teich und auf der umgebenden grünen Wiese mit Bäumen im Hintergrund baden und sich entspannen.
Swamp © Alisa Gvozdeva

Key Facts

Nationalität
Russland
Bereich
Bildende Kunst
Wohnort
Paris
Empfehlende Institution

BMEIA

Zeitraum
Januar - Februar 2025
Links

@vizhu.figu

Alisa Gvozdeva wurde 1996 in Sankt Petersburg, Russland, geboren, wo sie ihren Abschluss in Kognitionswissenschaften an der Fakultät für freie Künste und Wissenschaften der Universität Sankt Petersburg machte. Seit 2022 lebt und arbeitet sie überall, derzeit jedoch in Paris, Frankreich. Zu ihren künstlerischen Erfahrungen gehören zwei Einzelausstellungen in ihrer Heimatstadt und zahlreiche Gruppenprojekte, zum Beispiel im Moskauer Museum für zeitgenössische Kunst. Sie verwendet traditionelle Techniken wie Malerei und Keramik, allerdings ohne der akademischer Tradition folgend und schafft Werke in einem ironischen und naiven Stil. Indem sie naturwissenschaftliche Neugier und anthropologische Forschung miteinander verbindet, untersucht sie, wie der kreative Prozess die Form und den Inhalt ihrer Arbeiten bestimmt. Im Jahr 2022 wurde ihr angeboten, im Auftrag von Hermès in St. Petersburg eine Schaufensterinstallation zu gestalten.
Heute ist Alisa eine nomadische Künstlerin und die wechselnden äußeren Begebenheiten in ihrem Leben bestimmen ihr Oeuvre.

Projektinfo

Während ihrer Residency im MQ beschäftigt sich Alisa Gvozdeva mit dem Thema des sterbenden Imperialismus, der in Wien mit seiner weitreichenden und kontroversen Geschichte stark vertreten ist. In den Raum stellt sie die Frage, wie schöne Gebäude und andere Zeichen des vergangenen „reichen Lebens" des Imperialismus heute zu sehen sind. Was steckt hinter dieser Schönheit und wem gehören sie heute in turbulenten Zeiten? Gvozdeva betrachtet das heutige Leben in Europa mit den Augen einer Immigrantin, die über Länder, Zeiten, Nationalitäten und Territorien hinausgeht und einfach nur ein Mensch ist, der Frieden will und eine Künstlerin, die fliegen will. Eine Serie von Gemälden und Keramiken in ihrem bekannten naiven Stil wird das Ergebnis der Residency sein.