Public Moves gibt mit Karin Einblick in ihre choreografische Praxis, in der wir unseren Körper als Teil unseres Planeten begreifen – verbunden mit dem Ozean, gezeichnet von industrieller Zerstörung und durchdrungen von dem, was unsichtbar bleibt. Wir verkörpern verschiedene Agents: Wasser, Sediment, Fallout, Zerfall. Dabei geht es nicht um Distanz oder Analyse, sondern um lustvolles Spüren im Hier und Jetzt – ein Eintauchen in Begegnung. Wir werden uns spüren und schwitzen. Es gibt keine einstudierten Schritte, nur einen langen Flow-Zustand, durch den wir zu einem kraftvollen Soundtrack geführt werden. Eine Praxis des zärtlichen Widerstands.
MQ Vorplatz