Freier Eintritt
Am 13. August liest Sandra Gugic aus ihrem neuen Roman „Niemand weiß, dass wir hier sind“. Sein Debüt gibt an diesem Abend Hans-Joachim Gögl, der sein Werk „Vatertag“ präsentiert. Moderiert wird der Abend von Sebastian Fasthuber.
Sandra Gugic „Niemand weiß, dass wir hier sind“
Eine Frau zieht mit ihrer Familie von Berlin nach Tel Aviv-Jaffa. Es ist nicht ihr erster Versuch, an einem anderen Ort neu zu beginnen, doch während ihr Partner sich rasch einlebt, bleibt sie fremd. Suchend reist sie durch die Westbank und Israel, sammelt die Geschichten der Menschen, die ihr begegnen. Dann kommt der 7. Oktober 2023. Gewalt und Gegengewalt – in einer Kaskade der Zerstörung gerät eine ganze Welt an den Abgrund. Und während die Sirenen heulen und Raketen über sie hinwegfliegen, erzählt die Frau ihrem Kind auf dem Spielplatz Geschichten. Sie selbst steht scheinbar am Rand, beobachtet, hört zu – und versucht, unter dem Druck einer aufs Extrem zugespitzten Gegenwart Zeuginnenschaft abzulegen.
Hans-Joachim Gögl „Vatertag“ (Buchpremiere)
Wer lebt besser, schöner? Zeitlebens sind sich ein Vater und ein Sohn darüber nicht einig. Als der Vater stirbt, probiert der Sohn von nun an montags, mittwochs und freitags das Vaterleben aus. Dabei beginnt sich sein eigenes Leben zu verwandeln. Eine einzigartige Geschichte über Nähe und Fremdheit, so feinfühlig wie humorvoll erzählt.
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