SUBOTRON pro games: Eine schwierige Allianz

(c) Subotron

Datum: Do 01.03.2012 19-21h

SUBOTRON pro games: Eine schwierige Allianz

Datum: 
Do 01.03., 19h
Ort: Raum D / quartier21
Eintritt frei

Martin Lorber (PR Director Electronic Arts Deutschland, Köln) spricht über Chancen und Probleme der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft in der digitalen Spielkultur.

Oftmals fokussieren sich Medien und Politik darüber hinaus auf wenige „Experten", die mit zugespitzten Thesen vereinfachen oder auch skandalisieren. Hier ist der Rat von Wissenschaft gefragt. Die Unternehmen, die Inhalte der Unterhaltungskultur produzieren und / oder verbreiten, stehen vor der Frage, wie eine objektive und wissenschaftlich fundierte gesellschaftliche Diskussion befördert werden kann, ohne sich selbst dem Vorwurf auszusetzen, Wissenschaft manipulieren zu wollen. Gleichzeitig hat die Wissenschaft häufig Interesse an einem offenen Dialog mit der Industrie. Der Vortrag soll Möglichkeiten einer für beide Seiten fruchtbaren Zusammenarbeit, bei der Wissenschaft und Wirtschaft ihre jeweiligen Aufgaben und Grenzen akzeptieren, aufzeigen.

Martin Lorber (geboren 1967 in Stuttgart) studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Völkerkunde an der Universität zu Köln. Der gelernte Journalist und PR-Fachmann war nach seinem journalistischen Volontariat im ARD-Hörfunk zunächst einige Jahre Redakteur und Moderator beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart, bevor er 1997 die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kölner Philharmonie übernahm. Im Anschluss leitete er den Public Relations und Investor Relations Bereich eines börsennotierten Modeunternehmen in Düsseldorf. Seit 2004 arbeitet er für Electronic Arts.

Martin Lorber ist als PR Director verantwortlich für die strategische Unternehmens-kommunikation, die politische Kommunikation und den Bereich Corporate Social Responsibility im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus ist der zweifache Familienvater Jugendschutzbeauftragter von Electronic Arts. Er beschäftigt sich seit einigen Jahren vornehmlich mit kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Fragen rund um das Thema Computer- und Videospiele.

Die Anerkennung von Computer- und Videospielen als wertvolles modernes Kulturgut sowie die Ausbildung von Medienkompetenz sind ihm eine Herzensangelegenheit. Er erhielt im Jahr 2000 den Deutschen Multimedia Award, wurde 2007 mit dem Econ Award für Unternehmenskommunikation und 2009 mit dem Deutschen PR-Preis ausgezeichnet.

Martin Lorber hat seit 2007 einen Lehrauftrag für Public Relations an der Universität Siegen. Seit 2009 ist er wissenschaftlicher Beirat und Referent des mibeg-Institut medien in Köln. Ebenfalls 2009 wurde er in den Ausschuss für Telekommunikation und neue Dienste des DIHK berufen. Außerdem ist er Mitglied im Kuratorium der Kunsthochschule für Medien Köln und im Advisory Board des Cologne Game Lab (Fachhochschule Köln).

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