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Wiener Festwochen 2017: Promised Ends: TheSlow Arrow of Sorrow and Madness

16.05.2017 bis 20.05.2017 - Halle E+G

Wiener Festwochen 2017: Promised Ends: TheSlow Arrow of Sorrow and Madness

TANZ/PERFORMANCE/MUSIK


Wiener Festwochen 2017: Promised Ends: TheSlow Arrow of Sorrow and Madness

Vergangene Termine

Sa, 20.05.2017
20.00 Uhr
Fr, 19.05.2017
20.00 Uhr
Mi, 17.05.2017
20.00 Uhr
Di, 16.05.2017
20.00 Uhr

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

Mai 2017
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Wiener Festwochen 2017
Promised Ends: TheSlow Arrow of Sorrow and Madness

Saint Genet
Performance / Uraufführung
Passagen in Englisch

Ort: HALLE G

Der Autor, Regisseur und Performance-Künstler Derrick Ryan Claude Mitchell schafft mit seiner Gruppe Saint Genet bildgewaltige Environments, in denen die Performer*innen physische wie psychische Grenzüberschreitungen durchleben. In seinem „Theater der Grausamkeit“ lässt er assoziativ-mythologische Räume entstehen und erzeugt überbordende Schönheit, die in jedem Moment in Schmerz, Hysterie und extreme Emotionen kippen kann. 

Promised Ends: The Slow Arrow of Sorrow and Madness ist der Abschluss eines dreijährigen Arbeitsprozesses rund um die Migrationstragödie der Donner Party, einer Gruppe von Siedler*innen, die die USA durchquerte und unvorstellbare Gräuel durchstehen musste, nachdem sie in der Sierra Nevada in einen Schneesturm geraten war. Mitchell zeigt eine Gesellschaft in einer Grenzsituation, die Tabuschwellen durchbricht, aber auch radikale Akte der Zuwendung erzeugt. Angst, Bedrohung, Tod und Kannibalismus. Oder eine neuen Form von Empathie?

Zum Sprachrohr dieser Gesellschaft wird ein körperlich wie geistig zerstörter König Lear, inspiriert von Jean-Luc Godards und Akira Kurosawas filmischen Interpretationen der Tragödie. Der Lichtkünstler Ben Zamora schuf zusammen mit dem kinetischen Objektkünstler Casey Curran ein installatives Environment, das die Besucher*innen physisch erkunden können, bevor sich darin eine episch-opernhafte Performance entlädt – getragen von professionellen Performer*innen, Tänzer*innen und Live-Musiker*innen. Dabei werden wir Augenzeug*innen einer surrealen Vision, die unsere gemeinsame Vergangenheit wie unsere unbekannte Zukunft hinterfragt und sich gegen den Horror der gegenwärtigen politischen Situation auflehnt. Auf der erbarmungslosen Reise sind wir mit Saint Genet und der Donner 

Party im Gebirge gefangen und treffen auf einen ››mad king on the heath saying kill, kill, kill, kill, kill, kill!‹‹

Halle E+G

Kontakt

Halle E + G BetriebsgesmbH
Museumsplatz 1, A-1070 Wien
Tel.: +43 1 524 33 21-0
office@halleneg.at
www.halleneg.at


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