Zum Inhalt

Christoph Lingg STILLGELEGT

30.11.2007 bis 07.01.2008

Christoph Lingg STILLGELEGT

KUNST


Christoph Lingg STILLGELEGT

Vergangene Termine

Mo, 07.01.2008
- 23.00 Uhr
So, 06.01.2008
Sa, 05.01.2008
Fr, 04.01.2008

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

November 2007
01 Do
02 Fr
03 Sa
04 So
05 Mo

06 Di
07 Mi
08 Do
09 Fr

10 Sa

11 So
12 Mo
13 Di
14 Mi
15 Do

16 Fr
17 Sa
18 So

19 Mo
20 Di

21 Mi
22 Do
23 Fr
24 Sa
25 So

26 Mo
27 Di

28 Mi
29 Do
30 Fr

Dezember 2007
01 Sa
02 So
03 Mo
04 Di
05 Mi

06 Do
07 Fr
08 Sa
09 So

10 Mo

11 Di
12 Mi
13 Do
14 Fr
15 Sa

16 So
17 Mo
18 Di

19 Mi
20 Do

21 Fr
22 Sa
23 So
24 Mo
25 Di

26 Mi
27 Do

28 Fr
29 Sa
30 So

31 Mo
Jänner 2008
01 Di
02 Mi
03 Do
04 Fr
05 Sa

06 So
07 Mo
08 Di
09 Mi

10 Do

11 Fr
12 Sa
13 So
14 Mo
15 Di

16 Mi
17 Do
18 Fr

19 Sa
20 So

21 Mo
22 Di
23 Mi
24 Do
25 Fr

26 Sa
27 So

28 Mo
29 Di
30 Mi

31 Do

Von 30.11.'07 – 07.01.'08

Exposé


Gebrochene Steine, morsche Erinnerung. Industrieruinen. An wenigen anderen Orten offenbaren sich Werden, Sein und Vergehen eindringlicher als in stillgelegten Fabriken, Bergwerken oder Kokereien. Doch so sehr Zerstörung und Verfall in ihnen wüten: Ästhetik und Eigenart der ehemaligen Werkshallen, Tunnel und Türme, der Stollen, Kraftwerke und Turbinenhäuser lassen sich nicht so schnell brechen. 

Auf seiner Suche nach stillgelegten Industriebauten ist Christoph Lingg quer durch den Osten Europas bis nach Kasachstan, China und in die Mongolei gereist. Ob Albanien, Kroatien oder die ehemalige DDR, ob Polen, Rumänien oder die Ukraine: In insgesamt vierzehn Ländern hat er eine Vielzahl von Industrieruinen verschiedenster Art aufgespürt: Bauten aus der Schwer-, Textil-, Chemie- und Ölindustrie, Zucker- und Fischfabriken, aber auch Bergwerke und ehemalige Brauereien.

In Christoph Linggs Fotos steckt die Melancholie einer untergegangenen Epoche. Die Bilder bergen die Archive der Erinnerung, sie werden zu Wegmarken durch die Welt von Technik, Fortschritt und Niedergang. Gleichzeitig führen sie mitten hinein in die Industrie- und Sozialgeschichte unterschiedlichster Landstriche: In ihr spiegeln sich ökonomische Entwicklungen ebenso wie des Menschen Beziehung zu Arbeit und Umwelt und die Identität unterschiedlichster Länder und Regionen.

Der Abbau der stillgelegten Fabriken ist teuer, und doch: Er geht schnell voran. In ein paar Jahren werden die meisten dieser Industrieruinen verschwunden sein, niedergerissen und abgetragen. Was also bleibt? Die Fotos von Christoph Lingg, ein paar Mauern, Steine und Eisengerüste. Die Natur überwuchert die Geschichte, neue Fabriken lassen die alten in Vergessenheit geraten. „STILLGELEGT“ -  eine Ausstellung wie ein elegisches Mahnmal: Dass Zeit zerfalle.

Susanne Schaber  ©


Bild: Christoph Lingg

Täglich 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr
Feiertags: 10-18 Uhr

Zur Hauptnavigation

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.