Nirgends in Friede. Antigone.

c) Rainer Berson

Datum: Do 01.06., 20h

Nirgends in Friede. Antigone.
Österreichische Erstaufführung 

Ort: DSCHUNGEL WIEN

»Es gibt keine Generation mehr, nur noch eine Situation, die nicht mehr zu ertragen ist.«

Welcher Mensch hat das Recht auf ein würdiges Leben ohne Hunger und in Frieden? Wer das Recht zu überleben und wer stirbt dafür? 

»Nirgends in Friede. Antigone.« bedient sich der sophokleischen Vorlage, um diese Fragen zu stellen. Aus der Festung Theben wird die Festung Europa, an deren Außengrenzen der Krieg tobt. Der Wächter Frontex versucht sie zu verteidigen, während der Machthaber Kreon an einer Demokratie festhält, von der er schon lange nicht mehr weiß, was sie bedeuten könnte. 

Antigone wird zum Symbol für Frauen, die Widerstand leisten und dabei ihre Hoffnung verlieren. Sie ist Aktivistin, Kämpferin, Berichterstatterin, Demonstrantin, Attentäterin, Flüchtende, Helferin, Frau. 

Mit »Nirgends in Friede. Antigone.« beenden die Studierenden des ersten Jahrgangs des diverCITYLABs ihre vierjährige praxisorientierte Performance- und Schauspielausbildung, starten ihren Weg als autonome KünstlerInnen und öffnen so die Theaterszene für alle Mitglieder unserer postmigrantischen Gesellschaft.

Eine Produktion von diverCITYLAB – PERFORMANCE- und THEATERlabor und DSCHUNGEL WIEN in Kooperation mit Werk X


www.dschungelwien.at