Melancholie und Provokation - Das Egon Schiele-Projekt

(c) LEOPOLD MUSEUM

Datum: Fr 23.09.2011 10-23.59h, Sa 24.09.2011 - So 15.04.2012, , Mo 16.04.2012

Melancholie und Provokation
Das Egon Schiele-Projekt

Datum: 23.09. bis 16.04.2012
Ort: LEOPOLD MUSEUM

"Melancholie und Provokation" verweist auf die Hauptwerke von Egon Schiele, die er im Jahr 1910 geschaffen hat. Zum 10- jährigen Jubiläum des LEOPOLD MUSEUM befasst sich die Herbstausstellung 2011 mit dem Werk von Egon Schiele.

Die Ausstellungen Schieles waren von Provokation geprägt. Mit vielen seiner zwischen 1910 und 1914 entstandenen Werke stellte sich der Künstler ins Zentrum der öffentlichen Kritik. Die Körperbilder stellten frühe Meisterwerke des Expressionismus dar. In der Ausstellung sollen Beispiele aus seinem künstlerischen Umfeld sowie Werke, die in einem engen thematischen Kontext stehen, die die Singularität von Schieles Arbeiten unterstreichen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist der Pose und Bewegung im Werk von Egon Schiele gewidmet. In den frühen Darstellungen seiner engsten Freunde und Freundinnen, etwa dem Pantomimen Erwin Dom Osen oder der Tänzerin Moa, oder auch in der höchst originellen, eigenen Posierung vor der Kamera seines Freundes Anton Josef Trka wird Schieles Begeisterung spürbar, den menschlichen Körper inklusive des eigenen zum Gesamtkunstwerk zu verwandeln.

Im Untertitel der Ausstellung - das Egon Schiele-Projekt - klingt an, dass sich die Schau aber nicht auf eine historische Betrachtung von Schieles Meisterwerken beschränkt. Sechs ausgewählte Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Tanz und Performance treten in je einem eigenen Raum in einen spannenden Dialog mit dem Werk und der Persönlichkeit des exzentrischen Künstlers der Jahrhundertwende.
Die Auswahl der Themen sowie der ausgestellten Werke erfolgt unter der Kuratorenschaft von Elisabeth Leopold, die hier in pointierter Weise den Blick ihres Mannes, des Schiele-Sammlers und Museumsgründers Rudolf Leopold, einzubringen versteht.


>> Rahmenprogramm

www.leopoldmuseum.org