Hermann Nitsch - Strukturen

(c) VBK Wien, 2010

Datum: Fr 04.11.2011 10-23.59h, Sa 05.11.2011 - So 08.04.2012, , Mo 09.04.2012

Hermann Nitsch - Strukturen
architekturzeichnungen, partituren und realisationen des "o.m.theater"

Datum: 04.11.2011 bis 09.04.2012
Ort:
LEOPOLD MUSEUM

Zum ersten Mal in Österreich zeigt das Leopold Museum eine museale Auseinandersetzung mit dem zeichnerischen und grafischen Werk von Hermann Nitsch (*1938).

Im Zentrum der Ausstellung stehen Hermann Nitschs Architekturentwürfe, aber auch frühe Skizzen zu monumentalen Kompositionen. Nitsch ließ der Gedanke, im Sinne seines Gesamtkunstwerks einen Tempel, eine riesige Theateranlage zu bauen, ja sogar unterirdische Städte für theatralische Geschehnisse zu entwerfen, nie los.

Die Architektur des Orgien Mysterien Theaters
Der Künstler hierzu: "ich wollte Theateranlagen bauen, die dem sinnlichen Prunk des Aktionstheaters Rechnung tragen. vielleicht gab es auch die Sehnsucht für mein Theater einen Gralstempel zu bauen. Die sakralisierende dem säkularisierenden entgegen wirkende grundsätzliche Tendenz meiner Arbeit ist nie müde geworden, einen Tempel für alle heiligen Handlungen meines Theaters zu entwerfen. selbst wenn diese Vorgänge in ihrer tiefsten profanen Istigkeit ihre grundsätzliche dem Ritual und Kult entbundene metaphysische Wirklichkeit gefunden haben." (Hermann Nitsch 2010)

Ungefähr Mitte der 1960er Jahre als Hermann Nitsch sein Partitursystem entwickelte und festigte, begann er, angeregt durch seine Kollegen Walter Pichler, Hans Hollein und Raimund Abraham, aber auch durch einige Entwürfe der Landart, Architekturskizzen zu zeichnen. Da ihm das meiste der Gegenwartsarchitektur ein Gräuel war, war es ihm ein Anliegen seine Architektur unter der Erde anzusiedeln und auszubauen.

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