Faust. Wieviel Böses braucht ein Mensch?

(c) Gernot Ebenlechner

Date: Wed, Apr 25 2012 19:30-23:59, Thu, Apr 26 2012, Fri, Apr 27 2012

Faust. Wieviel Böses braucht ein Mensch
Der Tragödie erster Teil nach Johann Wolfgang Goethe
Ein Spiel mit Puppen, Objekten und Menschen ab 13 Jahren

Datum:
Mi 25., Do 26. und Fr 27.04., 19.30h
Ort:
DSCHUNGEL WIEN

"Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust."
Der Tragödie erster Teil nach Johann Wolfgang von Goethe in einer verspielten Interpretation.

In der berühmten Geschichte über den Gelehrten Faust, der sich mit dem Teufel einlässt und in das junge Gretchen verliebt, fand Goethe ein Sinnbild für diesen Widerspruch im Menschen. Mephisto, das personifizierte Böse, ist eine treibende Kraft. Der Mensch strebt nach Fortschritt, doch wie weit geht er für sein unermüdliches Streben nach Wissen. Die Geschichte ist eine Geschichte der Zerstörung.

Zweifellos brachte diese Methode die Menschheit auf ihren heutigen Entwicklungsstand. Aber, mit der Dimension des gelebten Guten wuchs zugleich auch die Zerstörungskraft des Bösen. Ist das sinnvoll?

Cordula Nossek und Frank Panhans begeben sich in die Tragödie von "Faust" und versuchen mit Mitteln des Schauspiels und Figurentheaters eine Antwort auf diese brennende Frage zu finden: Wie viel Böses braucht ein Mensch? Auf der Suche nach einer verspielten Interpretation des deutschen Klassikers werden sie einen lustvollen Umgang mit der Sprache wiederentdecken, der Liebe zu Gretchen eine Chance geben und mit Spaß den Sinn des Lebens ergründen. "Wohin soll es nun gehen? Wohin es dir gefällt. Wir sehn die kleine, dann die große Welt."

Produktion: Cordula Nossek & Frank Panhans


www.dschungelwien.at