Haute Couture Modeschau: Susanne Bisovsky "Everlasting Collection"

Datum: Mi 05.09.2012

Haute Couture Modeschau: Susanne Bisovsky "Everlasting Collection"
im Rahmen von "MQ Summer of Fashion" 

Datum: Mi 05.09., 21h
Ort: MQ Ovalhalle

Die international tätige Designerin Susanne Bisovsky zeigt die Haute Couture Modeschau "Everlasting Collection", mit Tanzeinlagen von Freddi, Lady, René, Mizzi, Prinz und Estelle, der Pudeldame in Weiß.

Susanne Bisovsky hat für namhafte und traditionsreiche Marken wie J.Ch.Castelbajac, Helmut Lang, Gössl, Lobmeyr, Swarovski, Backhausen, Augarten designt und dabei alte Techniken und Materialien wiederentdeckt und neu bewertet.
In den eigenen Haute Couture "Everlasting Collections" bearbeitet Bisovsky Kleidungsstücke über Jahre und stellt sie in einen neuen Kontext. Damit hat sie sich als Ausnahmeerscheinung jenseits des modischen Mainstreams und Marktes etabliert. Prêt-à-porter Mode gibt es in Form der programmatischen Kollektion "Mitgift".
Ihre Kollektion zeigt Bisovsky im MuseumsQuartier in einer Modenschau mit Tanzeinlagen von Freddi, Lady, René, Mizzi, Prinz und Estelle, der Pudeldame in Weiß.

Auszug aus: Elisabeth Längle / Vorwort zu "Everlasting Collection" Tokyo Fashion Week 2010
"…Susanne Bisovsky zählt zu den Ausnahmeerscheinungen in der Mode, die dem Zeitgeist und dem Prinzip der Vernichtung des Aktuellen misstrauen. Sie entwickelt ihre eigene Art der Reanimation von Vergangenem und macht aus bekannten Stücken etwas Unbekanntes, das über den Gezeiten der Mode steht. Ihre Arbeiten sprechen die Sprachen vieler Trachten, nationaler Gewandungen, lokaler Klischees, vergessener, verstoßener, verlorener Traditionen. Sie hat die Reinheit und Redlichkeit einer Avantgardistin, die schon immer das gemacht hat, was andere erst morgen machen müssen: zurück zu authentischer Kreation, zu einer umfassenden Qualität, zu handwerklichem Können, geistiger Unabhängigkeit von Mainstreams, Hypes und Trends. In dieser Rolle findet sie als Kreateurin das Mittel der Provokation so geeignet wie das der Blasphemie, Anarchie und Irritation, um ihrer Arbeit eine vielschichtige, aber immer organische Ganzheit zu geben, die in dieser Form neu ist. Das macht sie zur Revolutionärin wider den Überfluss und zu einer Bannerträgerin der Moderne."