Lebensraum

 

Lebensraum

Neben der Nutzung als Kunst- und Schaffensraum stellt das MuseumsQuartier einen vielfältig genutzten Lebensraum dar - zum einen auf Grund der rund 40 privaten Wohnungen im Areal zum anderen auf Grund des umfassendes Service- und Freizeitangebots. Neben Terrassencafés, Bars, Shops und Ruhezonen laden die MQ Hofmöbel dazu ein, dort die Freizeit zu verbringen oder sich mit Freunden zu einem gemütlichen Treffen zu verabreden.

Die Möbel entstanden 2003 im Rahmen einer Ideenfindung, zu der MQ E+B 2003 junge ArchitektInnen lud. Im Rahmen dessen entwarf das Siegerteam PPAG die Hofmöbel „Enzis", die im Sommer seit Jahren zu den Lieblingsplätzen der WienerInnen zählen. Verschiedene Aufstellungsvarianten und jährlich wechselnde Farben prägen jedes Jahr aufs Neue die Höfe und Freiflächen des MuseumsQuartier. Seit dem Sommer 2010 gibt es zusätzlich zu den „Enzis" die „Enzos", die sich nicht nur im Design, die Sitzgelegenheiten sind im Vergleich zu früher hohl, sondern auch in der Produktionsweise unterscheiden. Bereits 2005 erhielt die Hofmöblierung des MuseumQuartier Wien den Adolf Loos Staatspreis für Design in der Kategorie „Räumliche Gestaltung". 2007 waren die MQ Sitzgelegenheiten überdies für den Design-Staatspreis der Bundesrepublik Deutschland nominiert.

Das ganze Jahr über finden zahlreiche Veranstaltungen und Programmpunkte in den Höfen statt. Neben den von der MQ E+B organisierten Programmen „Sommer im MQ" und „Winter im MQ" wird mit dem MQ Institutionen sowie zahlreichen externen Veranstaltern kooperiert, um ganzjährig ein abwechslungsreiches und kostenloses Programm in den Außenflächen anbieten zu können. Schwerpunkte im Sommer sind Mode- und Designveranstaltungen, das Literaturfestival O-Töne, das digitale Filmfestival frame[o]ut, DJ-Musik, Kinderprogramme oder Tanzaufführungen. Im Winter sorgen Eispavillons, eine Eisstockbahn, Visuals & Musik für vorweihnachtliches Flair.

Das MuseumsQuartier wird daher auch gerne als „Dritter Ort" für BesucherInnen bezeichnet, ein Begriff, der durch den amerikanischen Soziologen Ray Oldenburg geprägt wurde. Er versteht darunter soziale, öffentliche Räume, an denen Kommunikation und Interaktion im Vordergrund stehen, neben dem Zuhause als „Ersten" und dem Arbeitsplatz als „Zweiten Ort". Der österreichische Marketingexperte und Dramaturg Christian Mikunda lobt und bezeichnet das MQ Wien als ein - auch im internationalen Vergleich - gelungenes Beispiel für einen solchen „Dritten Ort".

 

 
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